Stellungnahme zur aktuellen Pressehetze

Unsere regionale Lieblingszeitung hat wieder einmal zugeschlagen. Bald ein Jahr nach der erfolgreichen Kampagne „Kein Profit durch Neofaschismus!“ erscheint die AARK wieder im Südkurier.

Wir haben nicht vor, die gesamte Thematik wieder auszurollen. Das hatten wir bereits zu genüge. Wir wollen nur kurz und knapp auf die Vorwürfe eingehen.

Noch kurz vorweg:
Gator Hole verkauft unseres Wissens nach keinerlei Naziartikel mehr, auch keine legalen Marken wie Thor Steinar. Dies zeigten wiederholte Testkäufe durch verschiedene politische Gruppen.

Zunächst sei festgehalten, dass bereits im März letzten Jahres die komplette „Berichterstattung“ vom Journalisten „Phillip Zieger“ getätigt wurde.
Jeder seiner Artikel hat gezeigt, für welche Seite er Partei ergreift. Auf der Demo selbst glänzte er einige male mit Kommentaren wie „Oh Mann, so ein Kindergarten“.

„Die Anschuldigungen der Autonomen Antifa Region Konstanz gegen Gatorhole gehen weiter: Auch fast ein Jahr nach der Demonstration wird der Geschäftsinhaber mit Vorwürfen konfrontiert, er habe verbotenes Nazimaterial im Sortiment geführt.“

--- Auf unserer Seite befinden sich noch die alten Artikel über die Kampagne. Seit erfolgreicher Beendigung der Kampagne wurden keine weiteren Vorwürfe gegen die Geschäftsleitung von Gator Hole erhoben.

„Einen Kassenzettel lieferten die Antifaschisten nicht mit.“
--- Diese lächerliche Anschuldigung hält sich bereits seit März letzten Jahres. Werter Herr Zieger, sind Sie wirklich der Meinung, dass man für den Kauf von illegalem Material Kassenzettel erhält?

„Und auch einen rechtsextremen Aussteiger präsentierte die AARK nicht.“
--- Auch hier wurden wir im vergangenen Jahr falsch wiedergegeben. Der Aussteiger war Grund der Überprüfung des Ladens (Anstoß zum Kauf des Aufnähers), die AARK hat nie gesagt der Aussteiger würde an die Öffentlichkeit treten. Ganz im Gegenteil.

„Die Polizei stellte Gatorhole auf den Kopf. Erst waren Beamte in zivil dort, anschließend nochmals zur großen Untersuchung. Fündig wurden die Ermittler nicht.“
--- Wie der SeeMoZ und wir bereits berichtete, schloss der Geschäftsführer nach Ankunft des offenen Briefs seinen Laden. Was meinen Sie hat er da wohl erledigt, Herr Zieger?
Dass Sie SeeMoz als nicht vertrauenswürdig einstufen teilten Sie uns bei unserem Telefonat ja schon überdeutlich mit.

Nun berichtet der SK noch darüber, dass es verbale und physische Attacken gegen Gatorhole gab. Damit schiebt er diese Attacken der AARK in die Schuhe, völlig ohne Beweise. Also wirklich Herr Zieger, das ist doch genau das Verhalten, dass Sie uns vorwerfen – warum legen Sie es denn dann selbst an den Tag?

„Die Gatorhole-Geschäftsführung hat unserer Zeitung gegenüber stets betont, niemals rechtsradikale Ware verkauft zu haben“
--- Wir haben auch einiges betont, das hat Sie natürlich nicht interessiert.
Im Übrigen hat ein Beamter des Staatsschutzes während einem Gespräch bestätigt, dass Thor Steinar Artikel verkauft WURDEN, jetzt jedoch nicht mehr. Aber vielleicht lügt der Beamte ja genau so wie wir auch.

„Die autonome Antifa hat sich auf SÜDKURIER-Anfrage nicht geäußert.“
Das kennen wir doch auch schon. Herr Zieger, Antifaschismus ist zwar unser Leben, aber nicht unser Beruf. Wir sitzen nicht den ganzen Tag in einem Büro und checken unsere E-Mails. Ein wenig Zeit zur Beantwortung müssen Sie und schon geben. Diese Stellungnahme beantwortet die meisten Fragen aus Ihrer Mail, der Rest wird durch Artikel auf dieser Seite beantwortet.

Für eines müssen wir uns aber bedanken, Herr Zieger: Unsere Homepage wird dank Ihren Artikeln über veraltete Themen wesentlich besser besucht.